Der Traum von der Platte
Almost all traces of the division of Germany are now gone but in Marzahn in the outskirts of Berlin, the 'Plattenbauen' erected by the GDR - building blocks made of prefabricated concrete plates - still exist. 'Each person an apartment' sounded the parole in 1972 from Sozialistische Einheitspartei Deutschlands, The Socialist Unity Party of Germany. Three million apartments were to be build to completely remove the housing shortage i the GDR. The building block corresponded to the socialist ideal that the status of a person should not reflect in his house. This illusion of a classless society should be erected as fast as possible in urban fringes in all parts of the GDR. The building program continued until the fall of the GDR.

Today the building blocks have gotten colors and they are surrounded by green areas. Marzahn is a city in itself, shaped of massive blocks of small apartment squares, each of which decorated with striped awnings, flower patterned umbrellas or lace curtains, which again gives a monotonous overall impression. Between the building blocks runs a labyrinth of walking paths, that branch out and end in playgrounds, sports fields or small shopping areas and if you walk straight for a long time, it seems you reach the same place from which you just came, even though the tram station name has changed.

Although many physical traces from the division of Germany no longer are to be seen, you will find them here in Marzahn. For example with Andreas Schmidt, 69: 'I don't have any connection to the West today. I don't know it at all. The Wall is still inside my mind. Us in the East and them in the West - we are raised differently and we have gone through completely different things, that have made us different from each other. Not that it is negative but it can't be changed.'

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Fast alle Spuren von der Teilung Deutschlands sind jetzt verschwunden, aber die Plattenbauten der DDR in Marzahn am Stadtrand von Berlin stehen noch. 'Jedem seine Wohnung' lautete 1972 die Parole der Sozialistische Einheitspartei Deutschlands. Drei Millionen Wohnungen sollten gebaut werden um den Wohnungsmangel zu verringern. Ein Plattenbau entsprach dem sozialistischen Ideal, dass der Status einer Person sich nicht in seinem Haus widerspiegeln sollte. An Stadträndern in allen Teilen der DDR sollten schnellstmöglich diese Illusion einer klassenlosen Gesellschaft errichtet werden. Das Wohnungsbauprogramm wurde bis zum Fall der DDR fortgesetzt.

Heute haben die Plattenbauen Farbe bekommen und sind von grünen Bereichen umgegeben. Marzahn ist eine eigene Stadt an sich, geformt von massiven Blöcken aus Wohnungsquadraten, die jeweils mit gestreiften Markisen, geblümten Schirmen oder Spitzenvorhängen dekoriert sind und aus der Ferne damit den Gesamteindruck wieder eintönig machen. In den Zwischenräumen der Gebäude gibt es ein Labyrinth von Fußwegen, die auf Spielplätze, Sportsanlagen oder kleinere Einkaufsviertel treffen und läuft man lange geradeaus, scheint es, als bliebe man am gleichen Ort, obwohl der Name der Straßenbahnstation sich geändert hat.

Obwohl viele physische Spuren der Teilung Deutschlands nicht mehr vorhanden sind, findet man sie noch in Marzahn. Zum Beispiel bei Andreas Schmidt, 69: 'Ich habe keine Verbindung zum Westen heute. Ich kenne ihn gar nicht. Die Mauer existiert immer noch im Kopf. Wir im Osten und sie im Westen, wir sind unterschiedlich erzogen worden. Wir haben andere Dinge erlebt, und diese Erfahrung unterscheidet uns. Nicht, dass es negativ wäre, aber es ist nicht zu verändern'.